Mach doch bitte nur
Deine Augen zu.
Die Augen,
die mich einmal so
sanft anblickten.
Damit ich nicht sehe,
wie hart sie jetzt sind.
Die Augen,
die mich einmal so
gewärmt haben.
Damit ich nicht merke,
wie kalt sie jetzt sind.
Die Augen,
die mir einmal
die Welt bedeuteten.
Damit ich nicht merke,
dass sie es immer noch tun.
Mach doch bitte nur
Deine Augen zu.
Damit sie nicht sehen,
dass ich weine.
(Aus: "...und jeder Stern ein Traum von Dir", Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt 1999.)